Healthy Happy Younger

Lebe gesund & glücklich und werde jünger

Basische Ernährung – Warum und wie geht das?

Gepostet von am Okt 8, 2017

Die Übersäuerung ist die Ursache von vielen Erkrankungen und Beschwerden, in einem basischen Körpermilieu entstehen keine Krankheiten. Genauso haben Alterungserscheinungen immer mit einer zunehmenden Übersäuerung zu tun. Der moderne Lebensstil inklusive Ernährung, Stress, Ärger, Bewegungsarmut, Umweltgifte (alles in unserer Umgebung inklusive Körperpflege-Produkte, Putz- und Waschmittel, Kleidung, Wohnraum, Möbel, Abgase, Pestizide, Plastik…) hat zwangsläufig eine Übersäuerung zur Folge, wenn man nicht wirklich aktiv und bewusst dagegen steuert.

Übersäuerung bedeutet, dass die Anteile von Säuren und Basen im Körper aus dem Gleichgewicht sind und dass der Körper die überschüssigen Säuren neutralisieren muss. Wenn die Ernährung nicht genügend Mineralstoffe liefert, werden dafür die Mineralstoffdepots im Körper geplündert (Zähne, Knochen, Nägel, Haarboden). Die Folge sind Karies & Zahnverlust, Osteoporose, brüchige Nägel und graue dünne Haare & Haarausfall.

Dies Übersäuerung als Alterungsursache ist auch Thema auf dem Well-Aging-Kongress, der am 1.11. startet. Mit Birthe Brahmer-Lohss spreche ich über den ganzheitlichen Säure-Basenhaushalt, und wie Du dafür sorgst, dass er ausgeglichen ist. Melde dich schnell an, um dir das Interview anzusehen!

Folgen der Übersäuerung

Isst man zu viel Lebensmittel, die saure Stoffwechselabfälle und Schlacken (Salze aus den neutralisierten Säuren) im Körper zurücklassen, kommt es zur Übersäuerung, die zu vielerlei Beschwerden und Krankheiten führen kann. Z.B Energiemangel und Müdigkeit und Übergewicht, da der Körper die überschüssigen Säuren, die er nicht mehr schafft über die Entgiftungsorgane auszuscheiden (Haut, Lunge, Niere, Darm) im Binde- und Fettgewebe ablagert. Der Körper legt extra Fettzellen an, um die empfindlichen Organe zu schützen. Deshalb ist es viel entscheidender was du isst als welche (Kalorien-)Menge, wenn Du abnehmen willst. Auch das Hautbild sieht nicht mehr schön aus.

Hier setzt nun die basische oder auch basenüberschüssige Ernährung an: Sie ist vitalstoffreich und versorgt den Körper ausreichend mit Mineralstoffen und entschlackt und entgiftet außerdem, unterstützt also den Körper bei der Ausscheidung von allem was den Körper belastet. Um leere Mineralstoffdepots schnell wieder aufzufüllen, ist es durchaus sinnvoll mit hochwertigen, aus natürlichen Zutaten bestehenden Vitalstoffpräparaten zu unterstützen. Wir haben nicht immer alle Faktoren in der Hand, aber was wir in unseren Mund reinschieben, können wir eigentlich ziemlich gut kontrollieren. 😉

Basische Ernährung hält jung

Die basische Ernährung unterstützt also deine Fitness, hält dich jung, schlank und schön (bzw. lässt auch die Pfunde purzeln und kann dein Aussehen wieder verbessern). Sie verhindert oder verbessert chronische Erkrankungen (z.B. Allergien, Neurodermitis, Rheuma, Darmerkrankungen, Migräne) und beugt außerdem den typischen Zivilisationskrankheiten (z.B. Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Gicht, Gallensteine, Diabetis, Krebs), sowie Alterserscheinungen (Falten & Cellulite) vor und kann sie bei konsequenter Anwendung rückgängig machen. Also Gründe genug, damit du endlich damit anfängst, oder? 😉

Gute und schlechte Säurebildner

Für eine dauerhafte gesunde Ernährung reicht es, basenüberschüssig zu essen. Das bedeutet 70-80 % basische Lebensmittel im Schnitt. Für die restlichen 20-30 % sollte man wissen: Es gibt gute und schlechte Säurebildner, die schlechten sollte man ganz meiden. Dazu gehören nicht-Bio-Produkte (pestizidbelastet und vitalstoffreduziert durch Kunstdünger und Monokultur), tierisches Eiweiß, industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen, Zucker und Getreide, weißer Reis, Soja-Produkte (wenn stark verarbeitet), Essig, Kaffee, Schwarztee, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol.
Gute Säurebildner, die trotz Säurebildung im Körper einen hohen Vitalstoffgehalt und gesundheitlichen Nutzen haben, sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Pseudogetreide wie Buchweizen, Hirse & Quinoa, Vollreis, frisch geschrotetes Getreide, fermentierte Bio-Soja-Produkte wie Miso & Tempeh, grüner Tee, Roher Kakao/Schokolade

Man kann sich natürlich nicht nur basenüberschüssig, sondern gleich ganz basisch ernähren. Hier geht es eigentlich um ein Mindestmaß, was zur Gesunderhaltung nötig ist. Wenn man schon krank ist, führt eigentlich kein Weg an Entgiftungs-Fastenkuren (inklusive Darmsanierung) vorbei, worunter als sehr sanfte Methode eine 100 % Basendiät fällt.

Was sind basische Lebensmittel?


Vegetables and fruits background.

Das Prinzip der basischen Ernährung ist ganz einfach, denn es geht darum ausschließlich natürliche Lebensmittel zu essen. Denn nur diese kann unser Körper gut verwerten. Diese sind natürlich reich an Basen, also den Mineralien Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, etc. Sie regen auch die Bildung körpereigener Basen durch bestimmte Stoffe, z.B. Bitterstoffe an. Sie enthalten Vitalstoffe, die den Körper unterstützen, überschüssige Säuren, Gifte und Schlacken auszuleiten, z.B. Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll. Außerdem wirken diese Stoffe entzündungshemmend und beugen damit Autoimmunerkrankungen vor oder verbessern diese. Natürlich hinterlassen sie selber keine verschlackenden oder sauren Rückstände bei ihrer Verstoffwechslung, z.B. keine säurebildenden Aminosäuren, durch die Schwefelsäure entsteht. Zu guter Letzt unterstützen sie auch eine gesunde Darmflora.

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich die Internetseiten des Zentrums der Gesundheit.

Welche Lebensmittel sind also basisch? Obst, Gemüse, Kartoffeln, Salat, Wildkräuter, Algen, Pilze, Sprossen & Keimlinge (auch gekeimte Hülsenfrüchte & Getreide), Mandeln, Erdmandeln, Maroni, Trockenfrüchte. Kannst Du es dir vorstellen, dich überwiegend von diesen Lebensmitteln zu ernähren oder hast es sogar schon einmal ausprobiert? Ich selber ernähre mich überwiegend so, also viel vegane Rohkost und ein bisschen Kochkost und damit geht es mir richtig gut, besser als mit 20 und das ist inzwischen 16 Jahre her. 🙂

Mehr

Meine Transformation

Gepostet von am Aug 17, 2017


Smoothie-ich_hochkant

Ich bin unglaublich dankbar, für die Entwicklung, die ich in den letzten 5 Jahren machen durfte. Eigentlich habe ich mich schon immer für eine gesunde Lebensweise interessiert, vor allem, was gesunde Ernährung angeht. Dabei habe ich mich gerne an „offizielle“ Empfehlungen gehalten, wie z.B die Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und habe gedacht, alles ist klar und einfach. Unbeantwortete Fragen sah ich für mich nach der Schule in den Geowissenschaften, weshalb ich dieses Studium einschließlich Promotion absolvierte.

Naturgemäße Ernährung und Entgiftung als Schlüssel

Ich war nie schwer krank, aber so richtig gesund irgendwie auch nicht. Pollen-Allergie, ungeklärte Gallenblasenbeschwerden, Ekzeme, Pickel, etliche Infekte über den Winter, häufige Müdigkeit, damit muss man wohl leben, dachte ich…

Bis ich während einer Leber- und Gallenblasenreinigungskur viel Augen-öffnendes über eine vitale Lebensweise lernte: Man kann sich selber durch eine naturgemäße Ernährung und durch Entgiftung heilen, fitter werden und sogar jünger aussehen! Gewissermaßen hat diese Inspiration mein Denken über Gesundheit und Krankheit revolutioniert.

Nachdem ich bereits ein halbes Jahr zuvor vegetarisch geworden war, strich ich nun noch Milchprodukte, glutenhaltige Getreideerzeugnisse, Zucker und industriell verarbeitete Produkte weitestgehend von meinem (Alltags-)Speiseplan (Ausnahmen aus gesellschaftlichen Gründen gab es immer, ich wollte auch nicht sklavisch zu mir sein). Stattdessen habe ich den Rohkostanteil stark erhöht und grüne Smoothies, Wildkräuter und Sprossen entdeckte ich neu.


Wildkraeuter Smoothie

Besserung für Körper, Geist und Seele

Und ich merkte, wie es mir immer besser ging: Unerklärliche Gallen-Beschwerden verschwanden, meine Pollenallergie wurde deutlich besser, ich hatte mehr Energie und weniger Infekte und meine Haut sah wieder klar und schön aus. Nicht nur körperlich veränderte sich etwas, sondern auch meine Denkweise und Einstellung: Ich wurde viel freier, z.B. von Zukunftsängsten, naturverbundener, freiheitsliebend und merkte, was wirklich wichtig ist in meinem Leben.

Der neue Freiheits- und Tatendrang passte auch nicht mehr zu meinem Angestellten-Job, in dem ich als promovierte Geowissenschaftlerin arbeitete. Die Geowissenschaften haben mich ursprünglich angezogen, da ich die Natur schon immer geliebt habe und da ich verstehen wollte, was unseren Planeten Erde ausmacht. Doch damit hatte mein Job nichts mehr zu tun, den ich eigentlich nur ausübte, da „man ja irgendwie sein Geld verdienen muss“. Da ich irgendwann nicht mal mehr hinter dem stand, was ich da tat, war es kein Wunder, dass ich diesen Job verlor.

Raus aus dem Hamsterrad und der Fremdbestimmung

Ich verstand, dass nichts aus Zufall passiert und ich selbst der Gestalter meines Lebens bin. Heute bin ich sehr dankbar für diese Fügung des Schicksals. Nach der Geburt unseres ersten Kindes wurde mir und meinem Mann noch viel klarer: Dieses Leben im Hamsterrad, indem man eigentlich nur noch fremdbestimmt ist und funktioniert und viel zu selten in der Natur ist, ist nicht gut für uns, weder für die Gesundheit noch für die Lebensfreude. Da reicht die gesunde Ernährung auch nicht aus um das alles zu kompensieren. Dafür sind wir nicht hier!

Gesundheit und Vitalität ist altersunabhängig

Mir wurde außerdem klar, welche Bedeutung eine naturgemäße Lebensweise, in der auch die Lebensfreude eine große Rolle spielt, für ein gesundes und erfülltes langes Leben hat. Und dass Gesundheit und Vitalität keine Frage des Alters ist. Leider glaubt das ein großer Teil unserer Gesellschaft aber und ist scheinbar hilflos dem vorzeitigen Alterungsprozess ausgesetzt. Ich entwickelte den Wunsch, diese Botschaft hinauszutragen und den Menschen dabei zu helfen, ihre Gesundheit und ihr Leben in die Hand zu nehmen. Dies war die Geburt meines Herzensprojekts, dem „Well-Aging-Kongress“, der im Februar 2017 stattfand und der eine Fortsetzung im November 2017 erfährt.

Auch auf diesen Seiten möchte ich Information und Inspiration für mehr Gesundheit und Glück für ein langes Leben bieten.

Auf Weltreise

Mit meinem Mann und meiner kleinen Tochter genieße ich inzwischen das ortsunabhängige Leben auf Weltreise. Das ist vor allem aber auch eine lange Reise in uns selber, auf der wir lernen uns schadende Glaubenssätze über Bord zu werfen und innerlich frei zu werden, auch um herauszufinden, wie wir denn nun wirklich leben wollen.


Foto wir auf LaPalma
Mehr

Meine 9 besten Anti-Aging-Tipps

Gepostet von am Aug 17, 2017

Meine 9 besten Anti-Aging-Tipps

1. Natürliche vitalstoffreiche Ernährung

Was ist eine vitalstoffreiche Ernährung? Sie besteht aus naturbelassenen, biodynamisch-angebauten oder wildwachsenden Pflanzen und evtl. in Maßen aus Fleisch/Fisch/Eiern aus artgerechter Tierhaltung (oder Wild). Ein einfacher schmackhafter Weg eine regelrechten Vitalstoffbombe ist ein grüner Smoothie (Hast Du dir schon meine 4 Jungbrunnen-Rezepte downgeloadet?) oder ein frisch gepresster grüner Saft. Unser Körper braucht für den Stoffwechsel (zum Jungbleiben) täglich über 90 verschiedene Mineralstoffe. Auch sorgen sie für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper. Ein übersäuerter Körper muss bei mangelnder Mineralstoffversorgung an seine Mineralstoffdepots in Zähnen, Knochen, Gefäße und den Haarboden, um die Säuren mit Mineralien zu neutralisieren. Diese werden dann im Bindegewebe, in den Arterien, an Gelenken und in den Organen abgelagert, was Krankheiten und Alterungserscheinungen zur Folge hat. Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Zutaten können dabei helfen, die Mineralstoffversorgung zu verbessern. Unterschätzt wird die Bedeutung roher gesättigter Fette. Hierfür ist der Lubrikator ein idealer Smoothie. Fette liefern auch die „sauberere“ Energie im Vergleich zu Kohlehydraten, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben, und damit auch die Insulinausschüttung. Ein Maß dafür ist der glykämische Wert, je niedriger er ist, umso besser das Lebensmittel. Deswegen ist z.B.  Kokosblütenzucker besser als Rohrzucker.

2. Antioxidantien


Antioxidantien

Antioxidantien sind wahre Anti Aging-Wirkstoffe, die in bestimmten pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie wirken den Ursachen der biologischen Alterung entgegen:

  • Verkürzung der Telomere
  • DNA-Mutationen durch freie Radikale
  • Entzündungsprozesse im Körper

Die Telomere sind die Chromosomenenden, die sich bei jeder Zellteilung verkürzen und so ein Maß für das biologische Alter darstellen. Freie Radikale zerstören Gewebe und DNA und bewirken damit Alterung. Da wir in unserem modernen Leben heutzutage viel zu viele freie Radikale im Körper produzieren und aufnehmen und die Lebensmittel immer weniger enthalten, sollte man darauf achten, allein um widerstandsfähig zu bleiben. Antioxidantien sind sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C, E, Selen, Coenzym Q10, OPC, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin, Flavonoide und Carotinoide. Lebensmittel reich an Antioxidantien sind z.B. Granatapfel, Aroniabeeren, Gojibeeren, grüner Tee, roher Kakao, Kurkuma und natürlich Wildpflanzen.

3. Fasten

In Studien wurde nachgewiesen, dass regelmäßiges Fasten eine lebensverlängernde Wirkung hat. Dies gilt sogar umso mehr, wenn man idealerweise dauerhaft seine Kalorienzufuhr einschränkt. Andersherum ist die zu hohe Kalorienmenge, die wir uns mit einer „normalen“ Ernährungsweise zuführen, ein großer Alterungsbeschleuniger. Eine dauerhafte Reduktion ist natürlich eine größere Herausforderung als über einen begrenzten Zeitraum zu fasten und dabei überhaupt keine feste Nahrung zu sich zu nehmen…
Ein Weg auf unkomplizierte Weise und ohne Hungern Fasten als Routine zu integrieren ist das intermittierende Fasten. Dabei wird einfach die nächtliche Essenspause auf mindestens 14 Stunden ausgedehnt, z.B. von 20:00 – 10:00 Uhr. Wenn man sich das zur Gewohnheit macht, gibt man damit dem Körper tagtäglich mehr Zeit zum „Aufräumen und Ausmisten“, sprich Entgiften, und damit für Heilungsprozesse. Wenn man dann noch mit einem Zitronenwasser anstelle des Kaffees anfängt, unterstützt man seinen Körper wirklich ideal bei der Ausscheidung.

4. Bewegung

Unser Körper ist dafür gemacht, dass wir uns bewegen, die evolutionäre Anpassung an das Sitzen auf Stühlen hat immer noch nicht stattgefunden. 😉 Bewegungsmangel gilt heute als größeres Gesundheitsrisiko als Rauchen oder Übergewicht. Weltweit hat jeder 10. Todesfall Bewegungsmangel als Ursache… Sport als Ausgleich zu unserem so bewegungsarmen Leben ist da extrem wichtig. Es gilt nämlich „use it or loose it“, was Muskelkraft, Mobilität und Flexibilität angeht. Deswegen musst Du jetzt alles dafür tun, um im Alter mobil zu bleiben. Wichtig ist es außerdem, nicht einmal am Tag Sport zu machen, sondern Bewegung zu einem integralen Bestandteil des Alltags zu machen. Bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit sollte man alle 45 min mal aufstehen, und spätestens nach 4 h sich auch mal länger bewegen, mindestens spazieren gehen… Von Treppen und Aufzügen muss ich, glaube ich, nicht mehr sprechen. 😉
Bewegung ist die beste Entspannung von einem überwiegend sitzend verbrachten Tag.
Die Forschung hat zahlreiche Benefits von Sport gezeigt, u.a. dass in den Muskeln Botenstoffe produziert werden (Myokine), die Heilungsprozesse in Gang setzen. Auch werden die Telomere (siehe Punkt Antioxidantien) vor Verkürzung geschützt.

5. Meditation


Peaceful woman finding body and mind balance

Meditation ist die wirksamste Methode mit dem starken Alterungsfaktor Stress umzugehen. Durch Stress werden viel zu viele freie Radikale freigesetzt, die die Zellen angreifen, schädigen und ganz schön alt aussehen lassen…
Beim Meditieren kommt der ewig wandernde Geist zur Ruhe, wir finden wieder zu uns selbst und vor allem: Sind ganz im Hier und Jetzt präsent, dem einzigen Zeitpunkt für wahres Glück. Die Gehirnströmungen gehen in den sogenannten Alpha-Modus über, durch eine gelöste entspannte Grundhaltung, der tiefe Einblicke ins Selbst ermöglicht. Wir erreichen eine Tiefenentspannung wie im Tiefschlaf und die Einheit von Körper, Geist und Seele erzeugt ein Glücksgefühl in diesem Moment.
Die Einflüsse dieses Zustands auf den Körper sind messbar: der Blutdruck sinkt, das Immunsystems wird gestärkt, Verspannungen können sich lösen, und der Hormonhaushalt kann sich regulieren. Und es erhöht sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress. Auch wurde eine positive Wirkung auf die Telomere (siehe Punkt Antioxidantien) herausgefunden, wo wir den direkten Anti Aging-Effekt haben. Außerdem wurde bereits nachgewiesen, dass Meditierende einen geringeren Abbau von Hirnmasse mit dem Alter zeigten als eine Vergleichsgruppe.

6. Schlaf

Gehe frühzeitig schlafen, so, dass Du ausreichend schlafen kannst: Frauen brauchen 9 h, Männer 8 h für die vollständige Regeneration. Das Frauen mehr Schlaf brauchen, liegt daran, dass ihr Hirn komplizierter ist. Das durfte ich von Andreas Goldemann, Medical Intuitive, im Interview für den Well-Aging-Kongress lernen. Ausreichend Schlaf stimuliert die Produktion eines regelrechten Anti-Aging-Hormons im Körper: das Wachstumshormon HGH. Es wird vor allem in den ersten Nachtstunden vor Mitternacht und in den frühen Morgenstunden ausgeschüttet und sorgt für die Reparatur und Regeneration der Zellen. Iss nicht zu spät abends und insbesondere keine Kohlenhydrate, denn solange die Verdauung noch läuft, werden auch keine Wachstumshormone produziert. Genauso stört Alkohol die Produktion. Damit fällt das Glas Rotwein am Abend zumindest als Jungbrunnen-Getränk flach. 😉 Damit Du gut einschlafen kannst, ist es auch wichtig die Produktion des Schlafhormons Melatonin nicht zu stören durch blaues Licht, wie es von Monitoren ausgesendet wird. Zumindest für Computer gibt es aber eine technische Lösung: Das kostenfreie Software Programm f.lux lässt bei Sonnenuntergang Deinen Bildschirm in weicherem (wärmeren) Licht erstrahlen, sodass die Melatonin-Produktion nicht gestört wird.

7. Lebenssinn / Aufgabe / Berufung

Die Japaner nennen es Ikigai. Das wofür man lebt, der Grund warum man jeden Morgen gerne aufsteht. Er ist in jedem von uns verborgen, nach ihm müssen wir forschen. Man könnte es auch als den Sinn deines Lebens bezeichnen. Ein japanisches Sprichwort sagt: „Nur, wenn du aktiv bleibst, wirst du dir wünschen, hundert Jahre zu leben.“ Vielleicht hast Du schon mal gehört, dass die Menschen in Okinawa besonders alt werden. Tatsächlich kennt man dort auch keinen Begriff für Ruhestand. Unvorstellbar? Vielleicht, wenn man einem anstrengenden, wenig erfüllenden bis nervigen Job als „Broterwerb“ nachgeht… Wenn Du bislang noch nicht herausgefunden hast, was dein Lebenssinn oder deine Berufung ist, wäre das ein sehr wichtiger Punkt, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt, für ein glückliches langes Leben. Die ist das Buch über Ikigai.

8. Mindset

Dein Mindset, also deine Einstellung und Denkweise, hat entscheidenden Einfluss auf die Umstände deines Lebens. Das, worauf Du deinen Fokus legst mit deinen Gedanken, Gefühlen und Taten, das passiert in deinem Leben. Das ist das Gesetz der Anziehung.
Wenn Du dir wünschst, ein glückliches und gesundes langes Leben zu haben und daran glaubst, dass Du es haben wirst, und auch alles dafür tust, was es erfordert, dann ist das schon die beste Basis dafür, dass es Eintritt. Doch Vorsicht vor dem kollektiven Glaubenssatz vom Altern. Wenn alle glauben, dass wir altern, ist es verdammt schwer etwas Anderes zu glauben. Aber vielleicht hast Du auch schon mal davon gehört, dass sich unser Körper alle 7 Jahre komplett erneuert? Demnach müssten wir ja gar nicht sterben…
Um dich grundsätzlich in eine positive Schwingung zu versetzen, die dir hilft, die Dinge im Leben anzuziehen, die du dir wünscht, spielt Dankbarkeit eine große Rolle. Mache dir z.B. täglich 10 Dinge bewusst, für die Du dankbar im Leben bist. Das muss nichts Großartiges sein, das können ganz kleine Dinge sein.

9. Erden

Was bedeutet eigentlich „sich erden“? Wenn wir uns hier mal auf die rein physische Bedeutung beschränken, bedeutet es, die Elektronen aus der Erde aufzunehmen. Wenn wir in Kontakt mit dem Erdboden sind, können die Elektronen aus der Erde frei in deinen Körper fließen, so dass dein Körper das gleiche elektrische Potential wie die Erde hat. Dafür ist es natürlich entscheidend, keine Isolierung wie gummi-oder plastikbesohlte Schuhe dazwischen zu haben. Da hilft nur barfuß laufen oder sich auf einer Wiese niederlassen. Schwimmen in natürlichen Gewässern eignet sich auch sehr gut dafür. Die Elektronen machen ebenso wie Antioxidantien überschüssige freie Radikale unschädlich, die die Zellen ansonsten schädigen und altern lassen. Es gibt sogar wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit der Erdung, z.B. durch eine geerdete Bettauflage bei u.a. Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Regeneration. Außerdem erzeugt das Erden einen Schutzmantel gegen die allgegenwärtigen elektromagnetischen Felder. Wenn Du mehr zu diesem relativ unbekannten Thema wissen möchtest, empfehle ich das Buch „Earthing-Heilendes Erden“ von Clinton Ober. Mehr Infos hier.

Mehr