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Ernährungsmythen aufgeklärt – Sind tierische Fette und Cholesterin ungesund?

Gepostet von am Feb 24, 2018

oder: Marylin Monroes Diät Geheimnis

Bis vor nicht allzu langer Zeit habe ich folgendes geglaubt:

  • Tierische Fette sind ungesund, pflanzliche gesund.
  • Das im tierischen Fett enthaltene Cholesterin macht es natürlich noch ungesünder. Klar, deswegen ist ja auch die vegane Ernährung so gesund
  • ...und wenn schon Fleisch, dann bitte nur fettarmes...

Diesem Mythos bin auch ich erlegen.

Aber inzwischen bin ich mehrfach darauf aufmerksam geworden, dass eher das Gegenteil der Fall ist, was den gesundheitlichen Wert pflanzlicher und tierischer Fette angeht. Außerdem habe ich instinktiv gespürt, dass der phasenweise exzessive Butterhunger meiner kleinen Tochter nicht verkehrt sein kann. Erst kürzlich bin ich auf diesen Artikel der Weston Price – Foundation gestoßen. Es geht um die Geschichte der Verteufelung der tierischen Fette, und auf welche Art Studien und Beobachtungen das Gegenteil belegen. Zusätzlich wird wichtiges Hintergrundwissen zum Thema "Fette in der Ernährung" geliefert. Er ist sehr umfangreich, deswegen fasse ich hier die wichtigsten Punkte kurz zusammen.

Lipid-Hypothese

Die sogenannte „Lipid-Hypothese“ geht auf einen amerikanischen Forscher namens Ancel Keys zurück, der diese Ende der 1950er Jahre in den USA veröffentlichte. Er postulierte einen Zusammenhang zwischen der Menge an verzehrten gesättigten Fetten und Cholesterin und der Häufigkeit von Herzkranzgefäß-Erkrankungen. Letzten Endes ist diese Studie jedoch zigfach widerlegt worden, wie in dem Artikel genauer nachzulesen ist. Dieses Ergebnis passte aber der Nahrungsmittel- und Pflanzenölindustrie so gut ins Konzept, dass die Widerlegungen kein Gehör fanden.

So kam es, dass auch die positive Gesundheitsentwicklung durch die Pritikin-Diät (eine Ernährung, in der sowohl Zucker, Weißmehl und industrielle Nahrungsmittel vermieden werden, als auch tierisches Fett reduziert werden, bei gleichzeitiger Betonung frischer roher Lebensmittel) einzig der Fettreduzierung zugeschoben wurde. Nun, wenn man in einem Experiment mehrere Parameter gleichzeitig ändert, kann man am Ende eigentlich überhaupt nicht sagen, welcher Parameter für die eingetretene Veränderung verantwortlich ist... Bei dem, was wir über Ernährung wissen, sind es in diesem Fall wohl eher die anderen Faktoren dieser Diät, die für Gewichtsabnahme und verbesserte Gesundheit verantwortlich waren.

Eine relativ eindeutige Sprache spricht die Datenlage zur Entwicklung der Herzkranzgefäß-Erkrankungen und des Konsums von tierischem Fett in den USA zwischen 1910 und 1970: Vor 1920 gab es diese Erkrankung quasi nicht, während sie sich in den folgenden Jahrzehnten bis Mitte der 1950er Jahre zur häufigsten Todesursache entwickelte (heute 40% der Todesfälle). Dagegen sank im gleichen Zeitraum der Anteil der tierischen Fette in der Nahrung von 83 % (1910) auf 62 % (1970). Auf der anderen Seite war der Konsum von pflanzlichen Fetten um 400 % explodiert und der Zuckerkonsum um 60 %. Beim Vergleichen unterschiedlicher Volksgruppen auf der ganzen Welt fiel auf: Herz- und andere Krankheiten traten am seltensten bei den Gruppen auf, die besonders viel tierische Fette verzehrten. Welche das waren, ist auch hier nachzulesen.

Cholesterin – besser mehr davon

Cholesterin erfüllt zahlreiche wichtige Aufgaben im Körper: Es sorgt für Festigkeit von Zellmembranen, auch in der Magen- und Darmwand (Schutz vor Leaky Gut), wird für die Bildung von Hormonen, von Gallensalzen für die Verdauung und Vitamin D benötigt und wirkt als starkes Antioxidans.

Und wie ist das nun mit dem Cholesterinspiegel? Tatsächlich zeigen Studien den genau umgekehrten Zusammenhang, wie man es vermuten würde: Je reicher die Ernährung an cholesterinreichen tierischen Fetten war, umso niedriger war der Blutserums-Cholesterinspiegel. Noch erstaunlicher ist vielleicht, dass der Verzicht auf tierische Fette für eine Gewichtszunahme sorgte. Dass Cholesterin nichts Schlechtes in der Ernährung sein kann, zeigt schon die Tatsache, dass Muttermilch unter allen Lebensmitteln den höchsten Cholesterin-Gehalt hat. Für das Wachstum und den Aufbau des Hirns gilt Cholesterin als unerlässlich. Auch bekannt ist jedoch, dass der Körper Cholesterin selbst herstellt. Für den kindlichen Organismus gilt dies wahrscheinlich nicht in gleicher Weise, wie der hohe Cholesterin-Gehalt der Muttermilch zeigt. Zudem liegen 50 % der Kalorien als Fett vor, der Großteil davon gesättigt. Studien haben zudem gezeigt, dass fett- und cholesterinarm ernährte Kinder sich nicht richtig entwickelten.

Ein hoher Cholesterinspiegel beim Erwachsenen zeigt den Bedarf an viel Cholesterin als starkes Antioxidans gegen freie Radikale im Blut oder zur Reparatur von Schäden in den Arterien an. Diese Prozesse sind mit zunehmendem Alter immer mehr gefordert, weshalb der Cholesterinspiegel mit dem Alter steigt. Mit einer Ernährung reich an tierischen Fetten wird der Körper hier also unterstützt! Vorsicht jedoch vor durch Hitze beschädigtem oxidiertem Cholesterin, was sehr wohl zu Schäden in den Arterien führt. Dies ist in hocherhitzten tierischen Fetten enthalten (gebratenes, gegrilltes Fleisch, Milchpulver, Eipulver).

Weston A. Price

Weston-Price-World-Traveler

Wer war Weston A. Price, der Namensgeber dieser Stiftung? Er war Zahnarzt und machte sich in den 1930er Jahren auf die Reise in entlegene Winkel der Erde um die Gesundheit von Volksgruppen zu studieren, die von der westlichen Zivilisation unberührt sind. Er wollte herausfinden, welche Faktoren für die Zahngesundheit entscheidend sind. Darüber hat er das Buch "Nutrition and Physical Degeneration" geschrieben, von dem es hier eine kostenfreie online Version gibt.

Bei allen gesunden Volksgruppen, egal ob in kalten oder tropischen Zonen, kam fettreicher tierischer Nahrung eine besondere Bedeutung zu. Dazu gehörten Butter, Innereien, fetter Fisch, Fischeier, Schalentiere. Er reiste extra zu den pazifischen Südseeinseln, in der Hoffnung, dort Menschen zu finden, die sich rein pflanzlich ernährten. Vergebens, denn Schalentiere wurden immer verzehrt. So kam es, dass diese ursprünglichen Naturvölker, die alle einen sehr gesunden kräftigen Körperbau einschließlich gesunder gerader Zähne hatten, im Schnitt 10-mal mehr tierisches Fett zu sich nahmen als der durchschnittliche Amerikaner 1930. Im Vergleich zu heute ist dieser Unterschied natürlich noch extremer. Im Gegenzug fand er zwar auch eine geringe Anzahl von Gruppen, die sich bemühten sich rein pflanzlich zu ernähren, damit aber gesundheitlich nicht erfolgreich waren.

Price erkannte die besondere Bedeutung der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K2, die in hohen Konzentrationen oder sogar ausschließlich nur im tierischen Fett vorkommen. Sie sind unverzichtbar für einen starken Knochenbau, ausgeprägte Kieferknochen mit schönen Zähnen, die genug Platz haben, wohlproportionierte Formen und auch die Fruchtbarkeit. Das zeigte sich darin, dass fortpflanzungswillige Paare, Schwangere und Stillende immer ganz besonders viel dieser Nahrung bekamen. Und natürlich auch die Kinder für ihre Entwicklung. Darüber hinaus betonte er die Wichtigkeit von rohen tierischen Fetten, z.B. in Rohmilch und der Butter/Sahne daraus. Diese enthält einen „Antisteifheits-Faktor“, der nach der Entdeckerin „Wulzen-Faktor“ genannt wird. Er sorgt dafür, dass Gelenke und Arterien geschmeidig bleiben und nicht Kalzifizieren, ebenso wie die Zirbeldrüse. Auch verhindert er Katarakte (grauer Star).

Weitere Informationen zur von Price empfohlenen traditioneller Ernährung vermittelt auch die Price-Pottenger Organisation.

Nutzen tierischer Fette

eier_Butter_Milch

Tierische Fette sind aber (von ihrem Vitamingehalt abgesehen) selbst eine wichtige Fettquelle, mit ihrer einzigartigen Fettzusammensetzung. Vorsicht, gesund ist die Fettzusammensetzung jedoch nur bei Produkten von Tieren, die sich natürlich ernähren (Weide, Wildpflanzen oder Insekten). Sie enthalten neben 40 – 60 % gesättigten Fetten, die die direkteste und hochwertigste Energiequelle für den Körper darstellen, auch essentielle einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen und müssen daher durch die Nahrung zugeführt werden, jedoch nur in sehr geringen Mengen. Von diesen kommt DHA, eine der Omega3-Fettsäuren, das für den Hirnaufbau notwendig ist, sogar nur in tierischem Fett vor (Fisch und Butter von Weide-Kühen).

Gesättigte Fette kommen übrigens nur in einem einzigen pflanzlichen Fett vor, und das ist das Kokosöl (das auch sehr gesund ist, aber kein vollwertiger Ersatz für tiersiches Fett ist).

Weitere gewichtige Rollen des gesättigten Fettes sind der Einbau von Kalzium in die Knochen, der Aufbau der Zellmembranen, für die optimale Verwendung der essentiellen Fettsäuren, antimikrobielle Wirkung im Verdauungstrakt, Unterstützung des Immunsystems, Reserve für ein gestresstes Herz.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen ungesättigten und gesättigten Fetten liegt in ihrer Stabilität gegenüber Oxidation. Die ungesättigten Fette oxidieren leicht unter Sauerstoff-, Wärme und Feuchtigkeits-Einfluss und werden somit ranzig, während die gesättigten Fette dies nicht tun. Ranzige, oxidierte Fette sind für den Körper extrem schädlich, da sie freie Radikale freisetzen. Diese führen u.a. in der Haut zu Falten, machen Organe anfällig für Tumorbildung und die Arterien für Verkrustungen.

Welche Fette und Öle sind empfehlenswert?

  • Tierische Fette in

- rohem Eigelb

- Rohmilchbutter, -sahne, -käse

- Innereien

- Fisch und Schalentiere (Wildfang, nur kleine Fische, da sonst die Schwermetallbelastung zu groß ist)

- lange gegartem/geschmortem fettem Fleisch (aber kein Schwein)

- Schmalz

- Knochenbrühe

- Lebertran

  • Natives Virgin Bio- Kokosöl
  • In geringen Mengen natives „extra virgin“ Bio- Olivenöl
  • In geringen Mengen Leinsamenöl (im Kühlschrank aufbewahren und schnell aufbrauchen, wird schnell ranzig)

Das war’s!

Ich weiß jetzt zumindest, dass meine Intuition richtig lag, nicht rein vegan zu essen. Butter, Eier und selten Fisch hatte ich immer mal wieder auf dem Speiseplan. Ich bin gespannt, wie ich mich nun in dieser Hinsicht weiterentwickle, wenn nun auch mein Kopf weiß, dass tierische Fette unerlässlich sind.

Und Marylin Monroe? Was war das Geheimnis ihrer sexy Kurven und ihres straffen Körpers? Nein - kein intensives Workout-Programm. Sie pflegte zum Frühstück ein Glas Vollmilch mit 2 rohen untergemixten Eiern  zu nehmen, und ihr Dinner bestand aus Steak, Leber oder Lammkoteletts, begleitet von rohen Karotten. Also tierische Fette pur und keine Getreide- oder Stärkehaltigen Produkte. Der Artikel dazu hier.

Jetzt würde mich interessieren, ist das, was ich hier über die tierischen Fette schreibe etwas vollkommen Neues für dich oder hast Du es schon mal gehört? Vielleicht fällt es dir wie mir nicht so leicht anzunehmen, weil Du vegan lebst? Vielleicht geht es dir auch gerade seit Du vegan lebst eigentlich sehr gut.

Evtl. ist das ein Thema für einen anderen Artikel...
Ich freue mich über deine Kommentare!

 

9 Kommentare

  1. Liebe Verena, ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie du.
    Ja kein tierisches Eiweiss ! Bei der Blutuntersuchung zeigte sich, dass ich viel zu wenig Vitamin B12 hatte. Ich bekam Spritzen. Nehme sonst nie Medikamente, nur Nahrungsergänzungsmittel.z.B. Clorella, Weihrauch, Kurkuma, Vit. D3, Magnesium etc. Ich habe dann angefangen das zu essen wonach ich unbändiges Verlangen hatte, wie deine Tochter mit der Butter. Ich habe festgestellt, dass mein Körper mir mitteilt was er braucht.Ich hatte Riesenlust nach Käse und Eiern.So habe ich einmal ein grosses Stück Käse, Emmentaler, der wirklich nicht zu meinen Lieblingskäsen gehört, schwupsdiwups verschlungen. Auch eine Schale Schafmilchquark habe ich angefangen auszulöffeln und konnte nicht mehr aufhören. Ich habe angefange auszutesten, mit dem Armlängentest, ob etwas gut ist für mich oder nicht, wenn ich unsicher bin.Ich bin überzeugt, dass es richtig ist auf diese innere Stimme zu hören. Die Theorien wechseln auch dauernd und werden natürlich jeweils glaubhaft begründet. Ich bin gespannt, wann es heissen wird: Kohlehydrate sind doch gut, zeigt eine neue Studie…Also ich nehme das alles nicht mehr so ernst. Mein Körper weiss es besser. Ich koche übrigens seit Jahren mit Ghee. Das nachdem ich in einer Ayurveda-Kur war in Indien vor 4Jahren.Ich liebe diesen Buttergeruch und Geschmack, stimmt mich heiter.
    Hast du inzwischen den Tolle gelesen ?
    Liebe Grüsse Margarita.
    Ich freu mich immer von dir zu hören und lesen!

    • Das ist ja toll, wenn Du schon so genau wahrnimmst, was dein Körper braucht. Ich glaube, solange viele noch Süchte, Heißhunger aufgrund von Mängeln und Probleme mit emotionalem Essen haben, kann man sich aber kaum darauf verlassen. Da finde ich die Studien von Weston A Price an ursprünglich lebenden und essenden Naturvölkern einfach super zur Orientierung. Denn trotz Zivilisation ist unser Stoffwechsel immer noch der gleiche..
      Ja, Tolle habe ich gelesen: eine Neue Erde – genial! Aber woher weißt Du das? 😀

  2. Liebe Verena,
    Herzlichen Dank für diese Informationen, und an dieser Stelle auch mal generell für Deine interessanten Aktivitäten!
    Das war jetzt gerade sehr spannend für mich zu lesen, weil ich seit einiger Zeit auf dem ketogenen Weg bin und gerade das Buch „Pace Food Keto-Kur“ von Rüdiger Dahlke lese. Ebenfalls sehr aufschlussreich und für mich sinnvoll erscheinend, bis auf die Verteufelung der tierischen Produkte allgemein. Ich möchte zwar nicht so viel Fleisch essen, aber trotzdem hat mir diese Ernährung mit reichlich Butter und Kokosöl, vielen Eiern und auch wieder Fleisch in den letzten Wochen gut getan. Außerdem bin ich jetzt mehrfach auf die schädlichen Lektine im Gemüse gestoßen, die mich da auch wieder aufhorchen lassen… es ist alles hoch spannend, und ich bin sehr dankbar, dass sich z.Z. so viele junge Menschen wie Du auf den Weg machen zu forschen und neue Impulse an uns weiter zu geben… so wird es bedeutend leichter, den für sich stimmigen Weg in der Ernährung selbst herauszufinden.
    Danke dafür und herzliche Grüße
    Marion

  3. Hallo Verena, wie Sie, gehe ich nach meinem Bauchgefühl. Ich esse Vegan, vegetarisch aber auch rohköstlich. Essen ist immer eine Frage der Menge, vorallem auch des Bewustseins. Fleisch esse ich schon mehrere Jahre nicht mehr. Dafür habe ich für mich die schwarze Melasse entdeckt; ebenso Rohkostoele. Es ist falsch, anzunehmen,dass unsere Lebensmittel noch gesund sind. Die Umweltbelastung und die Monokultur lässt das schon gar nicht mehr zu, geschweige denn die Wirtschaft. Das ist kein Negativdenken, sondern eine Herausforderung an den Mensch, endlich einmal über sein Verhalten gegenüber der Natur und den Geschöpfen (Mensch inkl.) nachzudenken und das bitte mit dem Herzen Alles Liebe Hanna

    • Du hast soo recht, liebe Hanna!
      Aber die Gedanken, die Du beim Essen hast, sind entscheidend! Wenn Du also die ganze Zeit denkst, es ist alles verseucht und tut dir nicht gut, dann wird genau das passieren…

  4. Aus ihrem Text“Essentielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen und müssen daher durch die Nahrung zugeführt werden, jedoch nur in sehr geringen Mengen. Von diesen kommt DHA, eine der Omega3-Fettsäuren, das für den Hirnaufbau notwendig ist, sogar nur in tierischem Fett vor (Fisch und Butter von Weide-Kühen).“

    Das stimmt nicht! DHA und EPA, sehr wichtig in Omega 3 wird auch aus Algen gewonnen. Wir brauchen somit keinen Schwermetall und Plastik und Pellet verseuchten Fisch essen…….. Ich bin für das richtige Maß und nicht dogmatisch, doch sollten wir unsere Mitwesen auf diesem Planeten nicht quälen und mästen um sie zu verzehren . Diese Energie der Tiere nehmen wir auch zu uns. Es gibt genug andere gesunde Lebensmittel. Außerdem ist Tier-Milch eher für die Kinder der best. Spezies wichtig. Ich verweise an dieser Stelle z.B. auf die Chinastudy .

    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Natürlich sehe ich es genauso, dass es auch für uns nicht gut ist, gequälte und gemästete Tiere zu verzehren. Aber es gibt eben auch die Tierprodukte aus artgerechter Tierhaltung, natürlich für sehr viel mehr Geld…
      Die Tatsache, dass es auch andere gesunde Lebensmittel gibt, bedeutet nicht, dass man das eine durch das andere ersetzen könnte. Die Daten der China-Study wurden übrigens missbraucht für pro-vegane Aussagen, was ich bei dieser fleißigen Amerikanerin gelesen habe: https://deniseminger.com/2010/07/07/the-china-study-fact-or-fallac/
      Ich habe bis vor kurzem auch gedacht, dass DHA aus Algen gleichwertig ist, aber ist es angeblich nicht. Zumindest greifen nun auch die Veganer bei den Nahrungsergänzungen von Lifeplus zum (gereinigten) Fischöl-Präparat, obwohl auch ein Algenpräparat zur Verfügung steht.
      Dieses Argument, dass Tiermilch nur für die entsprechenden Tierkinder ist, fand ich auch immer sehr logisch. Aber demgegenüber finde ich es nun auch überzeugend, wenn Weston A- Price die Beobachtung gemacht hat, dass in sehr vielen von ihm besuchten sehr gesunden Naturvölkern, Tiermilch eine wichtige Rolle in der Ernährung spielt… im Supermarkt Milchprodukte kaufen ist für uns sicherlich nicht richtige Schlussfolgerung… Letztendlich muss es natürlich jeder selbst herausfinden, ob und wieviel und welche Tierprodukte vom Körper evtl. gebraucht werden. Nur darf man sich nicht darauf verlassen, wenn es eine zeitlang super ohne geht, dass es auch für immer ohne geht!

  5. Meine Intuition sagt mir seit langem, unpasteurisierte Bio-Butter, Bio-Eier und Bio-Schlagrahm zum vegetarischen, rohköstlichen Küche zu verwenden. Menschmal habe ich einen ausgesprochenen Hunger auf Butter, die ich dann ohne etwas anderes esse. Und, es geht mir mit 75 Jahren wunderbar.

  6. Hallo liebe Verena, ich heiße Elena und komme ursprünglich aus der Ukraine. Seit fast 20 Jahren lebe ich mit meine Familie in Deutschland.
    Bis wir nach Deutschland mit 25 Jahren kamen, kannten wir keine Allergien und bei meiner ältesten Tochter ( die damals 6 Jahre alt war) wusste ich nicht was Fieber heißt. Da in unsere Heimat haben wir viel aus Rohmilch selbstgemachte Quark, Saueresahne, Milch ( direkt von einer Kuh), Sauerkraut im Winter und traditionellen rohen Schweinespeck gegessen. Die Schweine werden dort extra gefüttert damit der Speck dick wird. Ob du es glaubst oder nicht, den empfehlen sogar die Ärzte ihren postoperativen Patienten für die schnellere Genesung des Darmtracktes. Und das wirkt sehr gut und die Genesung geht sehr schnell. Besonderes jetzt nach dem Heilfasten hat mein Körper verlangen danach und selbstverständlich habe ich mit diesen rohes Speck aus dem Ausland bringen lassen. Rohen Speck mit Sauerkraut sind für mich momentan unverzichtbar. Meine 2 Kinder die hier geboren sind essen den auch sehr gerne. Deshalb zähle ich das zu gesunden Fetten😀 Mann fühlt sich danach energisch und hat keinen Völlegefühl im Bauch.
    Wie du schreibst bin ich jetzt verwirrt was ich nach Heilfasten esse und was nicht. Zur Zeit laufen parallel viele Kongresse was gesundes Leben, Essen, Altern usw. angeht, dass man hinterher überhaupt nicht mitkommt. Ein paar habe ich mir gekauft inklusive deinen Wellaging Kongress, hatte leider keine Zeit die in Ruhe anzuhören.
    Es wäre hilfreich wenn Kongressveranstalter einfach in Newsletter schreiben, was ihr z.B. auf dem Speiseplan täglich habt und das einen Monat lang. So könnte man sich ungefähr vorstellen wie die gesundes Essen bei denen die Umstellung geschafft haben aussieht. Das wäre hilfreich. Und die stundenlangen Interviews anzuhören, wo man vielleicht paar nützliche Tipps rausfischen kann , wer hat dafür die Zeit? Rentner? Ich bin eine Hausfrau und komme nicht hinterher. Ich verschicke die links zu Kongressen an meine Freunde weiter aber die wollen nur dass ich mir die alle anhöre und nur kurze nützliche Zusammenfassung denen wiedergebe.
    Entschuldige wenn ich so direkt bin.
    Ich lese sehr gerne E-Mails von dir und bin dankbar dass Menschen wie dich gibt.
    Liebe Grüße Elena

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