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Basische Ernährung – Warum und wie geht das?

Gepostet von am Okt 8, 2017

Die Übersäuerung ist die Ursache von vielen Erkrankungen und Beschwerden, in einem basischen Körpermilieu entstehen keine Krankheiten. Genauso haben Alterungserscheinungen immer mit einer zunehmenden Übersäuerung zu tun. Der moderne Lebensstil inklusive Ernährung, Stress, Ärger, Bewegungsarmut, Umweltgifte (alles in unserer Umgebung inklusive Körperpflege-Produkte, Putz- und Waschmittel, Kleidung, Wohnraum, Möbel, Abgase, Pestizide, Plastik...) hat zwangsläufig eine Übersäuerung zur Folge, wenn man nicht wirklich aktiv und bewusst dagegen steuert.

Übersäuerung bedeutet, dass die Anteile von Säuren und Basen im Körper aus dem Gleichgewicht sind und dass der Körper die überschüssigen Säuren neutralisieren muss. Wenn die Ernährung nicht genügend Mineralstoffe liefert, werden dafür die Mineralstoffdepots im Körper geplündert (Zähne, Knochen, Nägel, Haarboden). Die Folge sind Karies & Zahnverlust, Osteoporose, brüchige Nägel und graue dünne Haare & Haarausfall.

Dies Übersäuerung als Alterungsursache ist auch Thema auf dem Well-Aging-Kongress, der am 1.11. startet. Mit Birthe Brahmer-Lohss spreche ich über den ganzheitlichen Säure-Basenhaushalt, und wie Du dafür sorgst, dass er ausgeglichen ist. Melde dich schnell an, um dir das Interview anzusehen!

Folgen der Übersäuerung

Isst man zu viel Lebensmittel, die saure Stoffwechselabfälle und Schlacken (Salze aus den neutralisierten Säuren) im Körper zurücklassen, kommt es zur Übersäuerung, die zu vielerlei Beschwerden und Krankheiten führen kann. Z.B Energiemangel und Müdigkeit und Übergewicht, da der Körper die überschüssigen Säuren, die er nicht mehr schafft über die Entgiftungsorgane auszuscheiden (Haut, Lunge, Niere, Darm) im Binde- und Fettgewebe ablagert. Der Körper legt extra Fettzellen an, um die empfindlichen Organe zu schützen. Deshalb ist es viel entscheidender was du isst als welche (Kalorien-)Menge, wenn Du abnehmen willst. Auch das Hautbild sieht nicht mehr schön aus.

Hier setzt nun die basische oder auch basenüberschüssige Ernährung an: Sie ist vitalstoffreich und versorgt den Körper ausreichend mit Mineralstoffen und entschlackt und entgiftet außerdem, unterstützt also den Körper bei der Ausscheidung von allem was den Körper belastet. Um leere Mineralstoffdepots schnell wieder aufzufüllen, ist es durchaus sinnvoll mit hochwertigen, aus natürlichen Zutaten bestehenden Vitalstoffpräparaten zu unterstützen. Wir haben nicht immer alle Faktoren in der Hand, aber was wir in unseren Mund reinschieben, können wir eigentlich ziemlich gut kontrollieren. ;-)

Basische Ernährung hält jung

Die basische Ernährung unterstützt also deine Fitness, hält dich jung, schlank und schön (bzw. lässt auch die Pfunde purzeln und kann dein Aussehen wieder verbessern). Sie verhindert oder verbessert chronische Erkrankungen (z.B. Allergien, Neurodermitis, Rheuma, Darmerkrankungen, Migräne) und beugt außerdem den typischen Zivilisationskrankheiten (z.B. Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Gicht, Gallensteine, Diabetis, Krebs), sowie Alterserscheinungen (Falten & Cellulite) vor und kann sie bei konsequenter Anwendung rückgängig machen. Also Gründe genug, damit du endlich damit anfängst, oder? ;-)

Gute und schlechte Säurebildner

Für eine dauerhafte gesunde Ernährung reicht es, basenüberschüssig zu essen. Das bedeutet 70-80 % basische Lebensmittel im Schnitt. Für die restlichen 20-30 % sollte man wissen: Es gibt gute und schlechte Säurebildner, die schlechten sollte man ganz meiden. Dazu gehören nicht-Bio-Produkte (pestizidbelastet und vitalstoffreduziert durch Kunstdünger und Monokultur), tierisches Eiweiß, industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen, Zucker und Getreide, weißer Reis, Soja-Produkte (wenn stark verarbeitet), Essig, Kaffee, Schwarztee, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol.
Gute Säurebildner, die trotz Säurebildung im Körper einen hohen Vitalstoffgehalt und gesundheitlichen Nutzen haben, sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Pseudogetreide wie Buchweizen, Hirse & Quinoa, Vollreis, frisch geschrotetes Getreide, fermentierte Bio-Soja-Produkte wie Miso & Tempeh, grüner Tee, Roher Kakao/Schokolade

Man kann sich natürlich nicht nur basenüberschüssig, sondern gleich ganz basisch ernähren. Hier geht es eigentlich um ein Mindestmaß, was zur Gesunderhaltung nötig ist. Wenn man schon krank ist, führt eigentlich kein Weg an Entgiftungs-Fastenkuren (inklusive Darmsanierung) vorbei, worunter als sehr sanfte Methode eine 100 % Basendiät fällt.

Was sind basische Lebensmittel?

Vegetables and fruits background.

Das Prinzip der basischen Ernährung ist ganz einfach, denn es geht darum ausschließlich natürliche Lebensmittel zu essen. Denn nur diese kann unser Körper gut verwerten. Diese sind natürlich reich an Basen, also den Mineralien Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, etc. Sie regen auch die Bildung körpereigener Basen durch bestimmte Stoffe, z.B. Bitterstoffe an. Sie enthalten Vitalstoffe, die den Körper unterstützen, überschüssige Säuren, Gifte und Schlacken auszuleiten, z.B. Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll. Außerdem wirken diese Stoffe entzündungshemmend und beugen damit Autoimmunerkrankungen vor oder verbessern diese. Natürlich hinterlassen sie selber keine verschlackenden oder sauren Rückstände bei ihrer Verstoffwechslung, z.B. keine säurebildenden Aminosäuren, durch die Schwefelsäure entsteht. Zu guter Letzt unterstützen sie auch eine gesunde Darmflora.

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich die Internetseiten des Zentrums der Gesundheit.

Welche Lebensmittel sind also basisch? Obst, Gemüse, Kartoffeln, Salat, Wildkräuter, Algen, Pilze, Sprossen & Keimlinge (auch gekeimte Hülsenfrüchte & Getreide), Mandeln, Erdmandeln, Maroni, Trockenfrüchte. Kannst Du es dir vorstellen, dich überwiegend von diesen Lebensmitteln zu ernähren oder hast es sogar schon einmal ausprobiert? Ich selber ernähre mich überwiegend so, also viel vegane Rohkost und ein bisschen Kochkost und damit geht es mir richtig gut, besser als mit 20 und das ist inzwischen 16 Jahre her. :-)

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