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Meine 9 besten Anti-Aging-Tipps

Gepostet von am Aug 17, 2017

Meine 9 besten Anti-Aging-Tipps

1. Natürliche vitalstoffreiche Ernährung

Was ist eine vitalstoffreiche Ernährung? Sie besteht aus naturbelassenen, biodynamisch-angebauten oder wildwachsenden Pflanzen und evtl. in Maßen aus Fleisch/Fisch/Eiern aus artgerechter Tierhaltung (oder Wild). Ein einfacher schmackhafter Weg eine regelrechten Vitalstoffbombe ist ein grüner Smoothie (Hast Du dir schon meine 4 Jungbrunnen-Rezepte downgeloadet?) oder ein frisch gepresster grüner Saft. Unser Körper braucht für den Stoffwechsel (zum Jungbleiben) täglich über 90 verschiedene Mineralstoffe. Auch sorgen sie für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper. Ein übersäuerter Körper muss bei mangelnder Mineralstoffversorgung an seine Mineralstoffdepots in Zähnen, Knochen, Gefäße und den Haarboden, um die Säuren mit Mineralien zu neutralisieren. Diese werden dann im Bindegewebe, in den Arterien, an Gelenken und in den Organen abgelagert, was Krankheiten und Alterungserscheinungen zur Folge hat. Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Zutaten können dabei helfen, die Mineralstoffversorgung zu verbessern. Unterschätzt wird die Bedeutung roher gesättigter Fette. Hierfür ist der Lubrikator ein idealer Smoothie. Fette liefern auch die „sauberere“ Energie im Vergleich zu Kohlehydraten, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben, und damit auch die Insulinausschüttung. Ein Maß dafür ist der glykämische Wert, je niedriger er ist, umso besser das Lebensmittel. Deswegen ist z.B.  Kokosblütenzucker besser als Rohrzucker.

2. Antioxidantien

Antioxidantien

Antioxidantien sind wahre Anti Aging-Wirkstoffe, die in bestimmten pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie wirken den Ursachen der biologischen Alterung entgegen:

  • Verkürzung der Telomere
  • DNA-Mutationen durch freie Radikale
  • Entzündungsprozesse im Körper

Die Telomere sind die Chromosomenenden, die sich bei jeder Zellteilung verkürzen und so ein Maß für das biologische Alter darstellen. Freie Radikale zerstören Gewebe und DNA und bewirken damit Alterung. Da wir in unserem modernen Leben heutzutage viel zu viele freie Radikale im Körper produzieren und aufnehmen und die Lebensmittel immer weniger enthalten, sollte man darauf achten, allein um widerstandsfähig zu bleiben. Antioxidantien sind sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C, E, Selen, Coenzym Q10, OPC, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin, Flavonoide und Carotinoide. Lebensmittel reich an Antioxidantien sind z.B. Granatapfel, Aroniabeeren, Gojibeeren, grüner Tee, roher Kakao, Kurkuma und natürlich Wildpflanzen.

3. Fasten

In Studien wurde nachgewiesen, dass regelmäßiges Fasten eine lebensverlängernde Wirkung hat. Dies gilt sogar umso mehr, wenn man idealerweise dauerhaft seine Kalorienzufuhr einschränkt. Andersherum ist die zu hohe Kalorienmenge, die wir uns mit einer „normalen“ Ernährungsweise zuführen, ein großer Alterungsbeschleuniger. Eine dauerhafte Reduktion ist natürlich eine größere Herausforderung als über einen begrenzten Zeitraum zu fasten und dabei überhaupt keine feste Nahrung zu sich zu nehmen...
Ein Weg auf unkomplizierte Weise und ohne Hungern Fasten als Routine zu integrieren ist das intermittierende Fasten. Dabei wird einfach die nächtliche Essenspause auf mindestens 14 Stunden ausgedehnt, z.B. von 20:00 – 10:00 Uhr. Wenn man sich das zur Gewohnheit macht, gibt man damit dem Körper tagtäglich mehr Zeit zum „Aufräumen und Ausmisten“, sprich Entgiften, und damit für Heilungsprozesse. Wenn man dann noch mit einem Zitronenwasser anstelle des Kaffees anfängt, unterstützt man seinen Körper wirklich ideal bei der Ausscheidung.

4. Bewegung

Unser Körper ist dafür gemacht, dass wir uns bewegen, die evolutionäre Anpassung an das Sitzen auf Stühlen hat immer noch nicht stattgefunden. ;-) Bewegungsmangel gilt heute als größeres Gesundheitsrisiko als Rauchen oder Übergewicht. Weltweit hat jeder 10. Todesfall Bewegungsmangel als Ursache... Sport als Ausgleich zu unserem so bewegungsarmen Leben ist da extrem wichtig. Es gilt nämlich „use it or loose it“, was Muskelkraft, Mobilität und Flexibilität angeht. Deswegen musst Du jetzt alles dafür tun, um im Alter mobil zu bleiben. Wichtig ist es außerdem, nicht einmal am Tag Sport zu machen, sondern Bewegung zu einem integralen Bestandteil des Alltags zu machen. Bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit sollte man alle 45 min mal aufstehen, und spätestens nach 4 h sich auch mal länger bewegen, mindestens spazieren gehen... Von Treppen und Aufzügen muss ich, glaube ich, nicht mehr sprechen. ;-)
Bewegung ist die beste Entspannung von einem überwiegend sitzend verbrachten Tag.
Die Forschung hat zahlreiche Benefits von Sport gezeigt, u.a. dass in den Muskeln Botenstoffe produziert werden (Myokine), die Heilungsprozesse in Gang setzen. Auch werden die Telomere (siehe Punkt Antioxidantien) vor Verkürzung geschützt.

5. Meditation

Peaceful woman finding body and mind balance

Meditation ist die wirksamste Methode mit dem starken Alterungsfaktor Stress umzugehen. Durch Stress werden viel zu viele freie Radikale freigesetzt, die die Zellen angreifen, schädigen und ganz schön alt aussehen lassen...
Beim Meditieren kommt der ewig wandernde Geist zur Ruhe, wir finden wieder zu uns selbst und vor allem: Sind ganz im Hier und Jetzt präsent, dem einzigen Zeitpunkt für wahres Glück. Die Gehirnströmungen gehen in den sogenannten Alpha-Modus über, durch eine gelöste entspannte Grundhaltung, der tiefe Einblicke ins Selbst ermöglicht. Wir erreichen eine Tiefenentspannung wie im Tiefschlaf und die Einheit von Körper, Geist und Seele erzeugt ein Glücksgefühl in diesem Moment.
Die Einflüsse dieses Zustands auf den Körper sind messbar: der Blutdruck sinkt, das Immunsystems wird gestärkt, Verspannungen können sich lösen, und der Hormonhaushalt kann sich regulieren. Und es erhöht sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress. Auch wurde eine positive Wirkung auf die Telomere (siehe Punkt Antioxidantien) herausgefunden, wo wir den direkten Anti Aging-Effekt haben. Außerdem wurde bereits nachgewiesen, dass Meditierende einen geringeren Abbau von Hirnmasse mit dem Alter zeigten als eine Vergleichsgruppe.

6. Schlaf

Gehe frühzeitig schlafen, so, dass Du ausreichend schlafen kannst: Frauen brauchen 9 h, Männer 8 h für die vollständige Regeneration. Das Frauen mehr Schlaf brauchen, liegt daran, dass ihr Hirn komplizierter ist. Das durfte ich von Andreas Goldemann, Medical Intuitive, im Interview für den Well-Aging-Kongress lernen. Ausreichend Schlaf stimuliert die Produktion eines regelrechten Anti-Aging-Hormons im Körper: das Wachstumshormon HGH. Es wird vor allem in den ersten Nachtstunden vor Mitternacht und in den frühen Morgenstunden ausgeschüttet und sorgt für die Reparatur und Regeneration der Zellen. Iss nicht zu spät abends und insbesondere keine Kohlenhydrate, denn solange die Verdauung noch läuft, werden auch keine Wachstumshormone produziert. Genauso stört Alkohol die Produktion. Damit fällt das Glas Rotwein am Abend zumindest als Jungbrunnen-Getränk flach. ;-) Damit Du gut einschlafen kannst, ist es auch wichtig die Produktion des Schlafhormons Melatonin nicht zu stören durch blaues Licht, wie es von Monitoren ausgesendet wird. Zumindest für Computer gibt es aber eine technische Lösung: Das kostenfreie Software Programm f.lux lässt bei Sonnenuntergang Deinen Bildschirm in weicherem (wärmeren) Licht erstrahlen, sodass die Melatonin-Produktion nicht gestört wird.

7. Lebenssinn / Aufgabe / Berufung

Die Japaner nennen es Ikigai. Das wofür man lebt, der Grund warum man jeden Morgen gerne aufsteht. Er ist in jedem von uns verborgen, nach ihm müssen wir forschen. Man könnte es auch als den Sinn deines Lebens bezeichnen. Ein japanisches Sprichwort sagt: „Nur, wenn du aktiv bleibst, wirst du dir wünschen, hundert Jahre zu leben.“ Vielleicht hast Du schon mal gehört, dass die Menschen in Okinawa besonders alt werden. Tatsächlich kennt man dort auch keinen Begriff für Ruhestand. Unvorstellbar? Vielleicht, wenn man einem anstrengenden, wenig erfüllenden bis nervigen Job als „Broterwerb“ nachgeht... Wenn Du bislang noch nicht herausgefunden hast, was dein Lebenssinn oder deine Berufung ist, wäre das ein sehr wichtiger Punkt, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt, für ein glückliches langes Leben. Die ist das Buch über Ikigai.

8. Mindset

Dein Mindset, also deine Einstellung und Denkweise, hat entscheidenden Einfluss auf die Umstände deines Lebens. Das, worauf Du deinen Fokus legst mit deinen Gedanken, Gefühlen und Taten, das passiert in deinem Leben. Das ist das Gesetz der Anziehung.
Wenn Du dir wünschst, ein glückliches und gesundes langes Leben zu haben und daran glaubst, dass Du es haben wirst, und auch alles dafür tust, was es erfordert, dann ist das schon die beste Basis dafür, dass es Eintritt. Doch Vorsicht vor dem kollektiven Glaubenssatz vom Altern. Wenn alle glauben, dass wir altern, ist es verdammt schwer etwas Anderes zu glauben. Aber vielleicht hast Du auch schon mal davon gehört, dass sich unser Körper alle 7 Jahre komplett erneuert? Demnach müssten wir ja gar nicht sterben...
Um dich grundsätzlich in eine positive Schwingung zu versetzen, die dir hilft, die Dinge im Leben anzuziehen, die du dir wünscht, spielt Dankbarkeit eine große Rolle. Mache dir z.B. täglich 10 Dinge bewusst, für die Du dankbar im Leben bist. Das muss nichts Großartiges sein, das können ganz kleine Dinge sein.

9. Erden

Was bedeutet eigentlich „sich erden“? Wenn wir uns hier mal auf die rein physische Bedeutung beschränken, bedeutet es, die Elektronen aus der Erde aufzunehmen. Wenn wir in Kontakt mit dem Erdboden sind, können die Elektronen aus der Erde frei in deinen Körper fließen, so dass dein Körper das gleiche elektrische Potential wie die Erde hat. Dafür ist es natürlich entscheidend, keine Isolierung wie gummi-oder plastikbesohlte Schuhe dazwischen zu haben. Da hilft nur barfuß laufen oder sich auf einer Wiese niederlassen. Schwimmen in natürlichen Gewässern eignet sich auch sehr gut dafür. Die Elektronen machen ebenso wie Antioxidantien überschüssige freie Radikale unschädlich, die die Zellen ansonsten schädigen und altern lassen. Es gibt sogar wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit der Erdung, z.B. durch eine geerdete Bettauflage bei u.a. Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Regeneration. Außerdem erzeugt das Erden einen Schutzmantel gegen die allgegenwärtigen elektromagnetischen Felder. Wenn Du mehr zu diesem relativ unbekannten Thema wissen möchtest, empfehle ich das Buch „Earthing-Heilendes Erden“ von Clinton Ober. Mehr Infos hier.

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