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Salatdressing aus fermentiertem Quinoa

Gepostet von am Jul 7, 2017

Salatsaucen sind für mich in der rohveganen Küche ein tolles Experimentierfeld und die Ergebnisse schmecken immer sehr gut. Klar macht es mehr Arbeit als Öl und Essig zu verrühren, aber das ist die Mühe auf jeden Fall wert, in geschmacklicher wie in gesundheitlicher Hinsicht.

Besser kein Essig & Öl Dressing

Weder Öl noch Essig haben in der gesundheitsbewussten rohveganen Ernährung etwas zu suchen. Ausnahmen wären die nur bei Spezial-Ölmühlen zu bekommenden Öle in Rohkostqualität und Bio-Apfelessig. Der Begriff „kaltgepresst“ auf der Packung garantiert auf jeden Fall noch keine Rohkostqualität (d.h. die Temperatur während des Pressvorgangs hat 42°C nicht überschritten). Ein weiteres Problem ist, dass Öle (vor allem raffinierte aber auch in Bioqualität) häufig durch krebserregende Mineralöle oder auch BPA verunreinigt sind (hier ein Bericht). Und schlussendlich handelt es sich um ein stark verarbeitetes, vom Naturprodukt isoliertes Industrieprodukt, das so in der Natur nicht vorkommt, auf das unser Körper also auch nicht eingestellt sein kann. Als Folge macht eine Öl-basierte Sauce einen eigentlich leicht verdaulichen Salat schwerverdaulich.

Fettlösliche Vitamine

An dieser Stelle möchte ich auch gleich mit dem Mythos aufräumen, man bräuchte Öl im Salat um die fettlöslichen Vitamine aufzunehmen. Tendenziell nehmen die meisten Menschen zu viel Fett zu sich, und Fett hält sich sowieso noch mind. 2 Stunden im Verdauungstrakt auf. Dazu kommt, dass auch jegliches pflanzliches Lebensmittel Fett in Spuren enthält, z.B. eine Karotte 0,2 g.

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Fermentierter Quinoa Joghurt

Erst kürzlich habe ich mich von einem Youtube-Video über fermentierten Quinoa-Joghurt zu einer Salatsauce mit fermentiertem Quinoa inspirieren lassen. Der säuerliche Geschmack aus der Fermentation passt einfach hervorragend zu Salat, finde ich. So ähnlich wie ein Joghurt-Dressing. ;-)

Dazu kommt natürlich, dass Selbst-Fermentiertes noch mal extra-gesund ist. Durch den Fermentationsprozess wird das Eiweiß in die einzelnen Aminosäuren aufgespalten also quasi vorverdaut. Während der Fermentation vermehren sich die für eine gesunde Darmflora so wichtigen Milchsäurebakterien, weshalb fermentiertes als Probiotikum zu einer gesunden Darmflora beiträgt. Entscheidend für den Nutzen ist jedoch, dass die Milchsäurebakterien noch leben, was man nur in frisch fermentierten und nicht konservierten Lebensmitteln hat, also NICHT in Joghurt aus dem Supermarkt oder Sauerkraut aus der Konserve. ;-)

Rezept: Salatdressing aus fermentiertem Quinoa Joghurt

Du brauchst:

  • ½ Tasse Quinoa
  • Paprika oder Tomate
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Spritzer Tamari-Sauce
  • Evtl. Steinsalz und Pfeffer
  • Evtl. Dattel oder Kokosblütenzucker

 

Den Quinoa 1 Stunde in Wasser einweichen, dann für 1 Tag keimen lassen. Danach die Keimlinge mit etwas Wasser in den Mixer geben und vermixen. Die entstandene „Suppe“ in ein offenes Gefäß geben, dass dann mit einem Sieb abgedeckt wird. Während der nächsten 12 Stunden geschieht die Fermentation, so dass die Quinoa-Suppe sauer wird. Je länger sie steht, umso saurer wird sie. Falls Du sie noch nicht nach 12 h zur Salatsauce weiterverarbeiten willst, stelle sie solange in den Kühlschrank.

Für die Salatsauce gebe die fermentierte Quinoasuppe und alle anderen Zutaten in den Mixer. Probiere danach, ob dir noch Salz und Pfeffer fehlen oder auch ein wenig Süße in Form eines gesunden Süßungsmittels wie Kokosblütenzucker oder eine untergemixte Dattel.

Lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Hast Du andere leckere Öl-freie Salatsaucen-Rezepte? Auch wenn du Fragen oder Anregungen hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

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